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Aus der Laune heraus und völlig ungeplant ging es für Leon und mich eine Nacht ab an die zweite Heimat. Dadurch das es schon anfing dunkel zu werden als wir am Wasser ankamen (was der Zeitumstellung zuschulden kam) mussten wir uns etwas beeilen, um die Ruten noch genau auf ihre Plätze werfen zu können bevor es komplett dunkel war.
Ein austarierter Garlic&Chilli Schneemann, sowie 3 Magic Sweetcorns sollten die Unterwasserschweine zum Biss überzeugen. So einen Vergleich mache ich gerne um zu sehen auf welchen Köder und auf welche Größe man eher mit weiteren Bissen rechnen kann.
 
Nachdem ich die Ruten ausbrachte, war noch lange nicht Schluss, ohhh nein, jetzt fing es erst richtig an Spaß zu machen. Mein treuer Begleiter: die Futterrakete. Wurf für Wurf warf ich unsere Sweetcorn Pellets in 12mm in Richtung meiner Köder. Diese sanken dann großflächig verteilt über meinen Ködern zu Grund und erschufen so schnell einen sehr attraktiven Platz.
 
Mit einem guten Gefühl für die Nacht setzten wir uns zufrieden auf die Stühle und legten uns ein schönes Stück Fleisch auf den Grill. Dieses lag dort allerdings zu lange und deshalb konnten wir uns viel Mühe beim Kauen geben.
Gegen 02:00 Uhr die Nacht meldete sich mein Bissanzeiger mit ein paar einzelnen Piepsern. Zuerst dachte ich an ein Stück Treibgut, was mir durch die Schnur schwimmt. Kaum war der Gedanke fertig gedacht, bekam ich einen sehr krassen Biss. Der Kollege am andern Ende hat keinerlei Anstalten gemacht stehen zubleiben. Nach der ersten kräftigen Flucht blieb der Kamerad gemächlich stehen und ich konnte ihn zusammen mit Leon ohne weitere Probleme Keschern. Das Resultat war ein sehr schöner Spiegelkarpfen mit einem Hammer – Schuppenbild.
 
Der Morgen danach war für uns ein sehr ereignisreicher Morgen der uns zwei noch lange in Erinnerung bleiben wird. Beim erneuten Futter ausbringen bekam Leon nach einer bisslosen Nacht für ihn, seinen ersten Lauf. Der Rüssler der da am anderen Seil Ende hing setzte sich auch gleich ordentlich zur Wehr und wollte überhaupt nicht auf ein Date mit uns an Land kommen. Nach einem harten Drill legte er sich allerdings auf die Seite und so war auch dieser Karpfen im Netz. Nachdem wir diesen Fisch versorgten warf Leon seine Rute erneut aus, allerdings wunderte er sich nach dem Auswurf warum das Blei nicht auf dem Boden ankam. Nach kurzem ankurbeln war klar warum es nicht aufkommen konnte. Irgendwas hatte sich den absinkenden Schneemann von Leon geschnappt und ging total hart in die Bremse. Bis kurz vor dem Kescher wussten wir nicht mit was wir es zu tun hatten. Als plötzlich ein riesen Hecht aufkam, waren die Augen groß und der Mund stand offen. Als der Kerl im Kescher war sagte ich zu Leon: was hast du denn da bitte für ein Trümmer gefangen. Der Hecht brachte stolze 105 cm aufs Maß.
 
Als nun auch diese Action vorbei ging konnten wir es immernoch nicht richtig realisieren was passiert war und packten mit breitem Grinsen unsere Sachen ein.

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