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Anfang Sommer war es endlich so weit. Meine zwei Kollegen und ich machen uns auf den Weg nach Nord Italien. Für uns drei ist es der erste Trip nach Italien, zumindest die erste Angeltour. Nach knapp 10 Stunden Fahrt kamen wir mitten in der Nacht am See an, und wie sollte es anders sein……..im strömenden Regen. Schnell bauten wir unsere Liegen und Schirme auf die wir schlauer weise nach ganz oben im Anhänger platzierten. Wir tranken jeder noch ein Willkommensbier und legten uns schlafen. Nach ein paar Stunden wurden wir durch die Sonnenstrahlen der italienischen Morgensonne geweckt. Als wir alles verpackt hatten fuhren wir auf das Gelände und bezogen Stellung an unseren Plätzen.

Nach knapp 2 Stunden stand mein komplettes Camp und ich konnte durch atmen und ganz in Ruhe meine Spots suchen. Nach kurzer Zeit habe ich mir zwei vielversprechende markante stellen gesucht und unter Futter gesetzt. Genau so wie ich es von zuhause kenne, doch das war nicht der richtige Weg, wie ich später feststellen musste. Zwar kam nach nicht einmal 30 Minuten der erste Run, jedoch war das nicht der erhoffte Zielfisch. Zwar ein schöner Beifang, aber dennoch ein Stör mit knapp 34kg. Schnell zurück mit ihm und wieder futter verteilen denn die Kumpels sind ja dafür bekannt die kompletten Futterplätze leer zu räumen. Gesagt getan, alles auf Anfang. Doch nichts Passiert….. so langsam wird es Abend und ich zweifle an meiner Taktik. Aber ich sagte mir „Gib dem ganzen eine Chance“ und ich ließ die Montagen liegen und machte den Grill an, denn wir hatten den ganzen Tag noch nichts gegessen. Als es langsam dunkel wurde waren wir alle satt und unglaublich im Eimer. Lange rede kurzer Sinn, ab ins Bett. Die Nacht war ruhig, zum Glück, denn die Autofahrt hing mir ganz schön in den Knochen.
Am nächsten Morgen war mir klar irgendwas läuft hier schief. Wenig Futter hat nicht funktioniert, also Vollgas.

Beim Betreiber des Sees mal schnell 25kg mini Pellets gekauft, mit meinen Rapid Easy Catch Erdbeer Pellets gemischt und ordentlich auf meine Plätze verteilt. Anschließend habe ich rausbekommen das eine Gruppe die vor uns am See war einen riesigen Futterplatz mitten im See angelegt hat, und dort um die 300kg Pellets versenkt hat. Das erklärt einiges, von dort muss ich die Jungs erst einmal weg locken. Was mir auch nach und nach gelang. So langsam bekam ich mehr Bisse, doch genau so viele Aussteiger. Die Fische die ich landen konnte hingen sehr knapp in der Lippe. Die Jungs beißen sehr vorsichtig, also musste ich am Rig was ändern. Ich machte mir ein paar Gedanken und bastelte mir ein Kombi Rig aus Schlagschnur und unserem sehr weichem Vorfachmaterial. Dabei heraus kam ein sehr filigranes Allround Rig, welches sehr schnell eindreht und hakt, aber durch den sehr steifen hinteren Teil auch gut die Gewaltwürfe wegsteckte, die ich machen musste um auf meine Spots zu kommen.

Nach kurzer Zeit ging das Wunder los. Gerade in meinen Schlafsack gekuschelt, schrie mich der Receiver an. Ich stürmte zu meinen Ruten und schlug an. Alter scheiße was ist das denn? Das am anderen Ende zerrende Tier war eine Mischung aus einem Zementsack und einem D-Zug. Ich weiß nicht wie lange ich mit diesem Tier gekämpft habe, aber es war sehr lange. So langsam kamen auch meine beiden Mitsacher zu mir und halfen beim Keschern und tragen. Denn das war eine Granate, einer der 5 Größten des Sees. Ich musste zweimal wiegen da ich es nicht glauben konnte ein riesiger Schuppenkarpfen mit 27,5kg. Ein Monster unglaublich. Ich bin ein ziemlich großer Kerl mit 193cm und Fische sehen bei mir immer ziemlich klein aus. Doch diese Schönheit ließ mich klein aussehen.

Nachdem wir alles wieder aufgeräumt hatten, denn da entsteht sehr schnell Chaos, fütterte ich ordentlich nach, längte meine Rute auf die richtige Distanz ab und warf neu aus. Ich konnte die Schnur gar nicht straffen, da wurde mir der Swinger aus der Hand gerissen. Der nächste Run, unglaublich wir konnten sie zu uns locken. Der Drill war mindestens genau so heftig wie der letzte, nur man merkte das dort weniger Gewicht dran hängt. Es war wieder ein Schuppi sehr lang und dünn, mit einem riesen Paddel. Dieser Kerl lag so zirka bei 15kg, die Durchschnittsgröße im See. Von diesen Kameraden fingen wir unzählige. Die Ruten liefen im Stundentakt ab, zum Glück hauptsächlich tagsüber. Das Geheimnis war also Futter. Und das bekamen sie jetzt, was sich auch auszahlte. Mit Anfangsschwierigkeiten konnten wir in den letzten Vier Tagen 124 Fische landen. 2 mit über 27kg 8 mit 20kg+ und jede Menge 15- 18kg Fische.

Und als „Kirsche auf der Torte“ durfte ich sogar einen 8kg Koi landen. Ein echter Traum Trip. Den ich auf jeden Fall wiederholen werde.

Petri Heil
Benjamin

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