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Sommer 2019 - Changes & Success

Nach meinem Wechsel zu Mivardi Deutschland beschäftigte ich mich etwas intensiver mit den diversen Baits der Rapid Range und nutzte die letzten warmen Sommertage um diese auch in der Praxis zu Testen nachdem die erste Lieferung bei mir eintraf. Es hielt mich natürlich nichts mehr zu Hause und ich wollte ans Wasser. Ich entschied mich innerhalb von zwei Tagen zwei Gewässer zu befischen. Als erstes sollte es an eine große Kiesgrube gehen und danach an einen der schönsten Steinbrüche an denen ich bis jetzt geangelt habe.

Nun ging es also ans Wasser. Das Wetter und die Temperatur um 25°C waren für den Spätsommer sehr verheißungsvoll.  Das Auto war gepackt und los ging es an die Kiesgrube. Da ich schon etliche male an diesem Gewässer geangelt hatte, war meine Vorgehensweise eigentlich klar. Was ich mich jedoch überraschte, dass das Kraut im See nochmal, geschuldet durch die hohen Temperaturen, sehr stark gewachsen war. Das bedeutete für mich erstmal, Brille auf, Flossen an und ab ins Wasser, um mir die Spots aus unmittelbarer Nähe anzuschauen. Meine Befürchtungen wurden dann auch bestätigt, Kraut, Kraut und nochmals Kraut. Nach intensiver Suche, waren dann nach 3 Stunden endlich zwei vielversprechende Spots gefunden. Jetzt ging es erstmal an den Aufbau des Camps, denn die lange Zeit des Schwimmens und Tauchen war doch etwas anstrengend. Nachdem nun die Ruten bestückt und das Futter vorbereitet war, ging es wieder ins Wasser. Also Brille auf und Flossen an, um die Rigs und das Futter punktgenau abzulegen. Abgelegt habe ich beide Ruten in Krautlöchern, die sich am Rande kleiner Plateaus befanden.

Beim Beködern der ersten Rute entschied ich mich für einen Crazy Liver Platinum in 20 mm und auf der zweiten Rute auf einen Hard Ball Platinum Sea. Mein Futter für den ersten Teil der Session bestand aus unseren Rapid Pellets Multi Mix und Cracy Liver Boilies vom Mivardi. Als die Ruten nun endlich lagen war es bereits 19:30 Uhr und der kleine Hunger kam. Nach dem Essen ging es ins Zelt und Schlafen war angesagt, denn wer weiß schon wie die Nacht wird.

Um 4 Uhr war es dann soweit, ein Dauerton riss mich aus dem Schlaf. Also raus aus dem Zelt und ran an die Rute. Der Druck auf der Rute brachte mir ein erstes kleines Lächeln ins Gesicht, aber ich dachte mir ruhig bleiben, noch ist der Fisch nicht im Kescher. Und so kam es wie es kommen musste, des Fisch zog mit aller Kraft ins dicht stehende Kraut. Nun hieß es Ruhe bewahren. In der Hoffnung das sich der Fisch wieder frei schwimmt, nahm ich reichlich Druck von der Schnur. Aber der Kämpfer am anderen Ende rührte sich in der nächsten halben Stunde nicht. Um zum Fisch zu Schwimmen und ihn aus dem Kraut zu befreien, dafür war es noch zu dunkel. So entschied ich mich die Rute wieder abzulegen und zu warten bis es hell genug ist um zum Fisch zu Tauchen.

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Nach etwa 2 Stunden Schlaf, wieder ein Dauerton und diesmal war es die andere Rute. Und wieder gut Druck auf der Rute. Diesmal war der Fisch lange Zeit frei und der Drill lief wie am Schnürchen. Doch plötzlich zog der Fisch nochmal voll los und setzte sich wahrscheinlich hinter einer der zahlreichen Steinpackungen in diesem See. Ich versuchte vorsichtig wieder Druck aufzubauen, doch das sollte sich als Fehler erweisen. Die Schlagschnur rieb zu stark an den Steinen und plötzlich Schnurbruch. Der Fisch hatte gewonnen und ich verloren. So ist es halt bei unserem liebsten Hobby.

Ich zog die restliche Schnur ein und stellte die Rute ans Zelt. Als ich mir noch Gedanken machte was ich hätte anders machen können, lief völlig unverhofft die andere Rute wieder an. Ab zur Rute und diesmal hoffentlich mit Erfolg. Der sich festgeschwommene Fisch kam wieder ins Laufen. Diesmal brachte ich richtig Druck auf den Fisch und versuchte ihn schnell an die Oberfläche zu bekommen. Und der Fisch kam auch wie gewollt nach oben und blieb auch dort. Nach zirka 10 Minuten des Drillens glitt ein schöner Schuppi über den Kescher Rand. Jawoll, die Rute in der Nacht wieder abzulegen, war genau die richtige Entscheidung. Mittlerweile war es Tag und die Sonne schien und nach einem schönen Frühstück hieß es jetzt Abbauen und einpacken.

Fazit der ersten Nacht mit neuen Ködern von Mivardi, dass Futter hat innerhalb kürzester Zeit die Fische zum Platz geführt. Ich bin mehr als zufrieden, trotz des verlorenen Fisches.

Nun ging es zum zweiten ausgesuchten Gewässer. Nach 1 Stunde Fahrt kam ich am Steinbruch an und mein Wunschplatz war frei. Was will man mehr, außer dass die Taktik auch in der nächsten Nacht aufgeht. Diesmal konnte ich ein Boot zum Spot suchen, Füttern und Ablegen benutzen. Also hieß es, dass Camp aufbauen, gute Plätze suchen, Füttern und die Ruten ablegen. Da ich auch dieses Gewässer schon einige Male befischt habe, waren die Spots schnell gefunden und gefüttert. Auch hier setzte auf dieselben Komponenten, um zu sehen wie sie in einem völlig anderen Gewässer funktionieren. Eine Rute legte ich an einem kleinen Seerosenfeld in etwa 3,5 m Tiefe ab und fütterte diesmal nur ca. zwei Hände. Die zweite Rute kam etwa 1 m vor einem Totholzbereich ins Wasser und lag auf einer Tiefe von etwa 4,5 m.

Nun hieß es wieder Warten, verbunden mit der Hoffnung das es auch in der zweiten Nacht läuft. Ich erwachte am nächsten Morgen gegen 6 Uhr und die Nacht verlief völlig ruhig. Schade dachte ich, dass war leider nichts.

Doch als ich eine halbe Stunde später bei einem leckeren Kaffee saß und die Morgensonne genoss, kam plötzlich ein zaghafter Piepser aus dem Bissanzeiger. Ich dachte kurzzeitig an einen Schnurschwimmer, doch das vergaß ich ganz schnell, denn kurze Zeit später ging die Post ab. Ich an die Rute und los ging ein kräftiger Drill. Dieses Mal ging alles glatt und ein schöner Alter, bauchiger Spiegler lag nach ca. 10 Minuten in meinem Kescher.

Die Freude war groß über diesen Fisch, doch was war das? Die Geräusche kamen vom zweiten Bissanzeiger, auch diese Rute kam ins Laufen. Erste Rute aus der Hand gelegt, die Zweite in die Hände und los ging der nächste Drill innerhalb kürzester Zeit. Wahnsinn dachte ich noch, als es urplötzlich einen wirklich derben Ruck in der Rute gab und der Fisch mit all seiner Kraft ausstieg.

Im ersten Moment dachte ich das kann doch nicht wahr sein, aber der Blick in den Kescher ließ mich dann doch wieder über das ganze Gesicht strahlen. Nun hatte ich endlich die Zeit mir den gefangenen Spiegler genauer anzuschauen und siehe da, es war ein alter Bekannter, den ich vor etwa 2 Jahren schon mal fangen konnte. Die Freude meinerseits war natürlich groß, diesen schönen Fisch wiederzusehen. Er war das i- Tüpfelchen meiner zwei Nächte mit den Baits von Mivardi.

Am Ende dieser Session kann ich sagen, dass mich und vor allem unsere Freunde im Wasser die Qualität der Baits von Mivardi überzeugt haben. Mittlerweile hat der Herbst im Land Einzug gehalten und auch jetzt wissen die Mivardi-Baits zu überzeugen. Seid also gespannt auf meine kommenden Berichte.

– Sven Banach –

Wenn Du mehr von Sven lesen bzw. sehen möchtest, so schau doch mal auf seiner Seite vorbei.

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